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Winterlicht

How I wish I could walk through the doors of my mind..


Der Winter steht hinter dir. W?hrend du rausgehst um auszuprobieren wie die neue Luft schmeckt fallen die letzten Bl?tter von den B?umen und es beginnt zu schneien. Erst sind es nur kalte Wassertropfen, die in die Pf?tzen von gestern fallen, dann sind es dicke, bittere Schneeflocken, die nach und nach die alten Geschichten zudecken. Der Sommer wird erst einmal eingepackt. Die bunten Blumen wachsen nicht mehr.
Jeden Morgen, wenn du losgehst siehst du diese letzte Rose und fragst dich, wie lange sie es wohl noch schaffen wird. Wie lange kann man von Sommernachtserinnerungen leben? Wie lange dauert es, bis der warme Regen auf der Haut verdunstet ist? Wie oft muss man in den Himmel gucken, bis der feurige Sonnuntergang zur eisigen Nacht wird?

Wo ist der Anfang und wo ist das Ende?

Wenn die Zeit das n?chste Mal vorw?rts l?uft und dich auf die Knie zwingt wirst du mitspielen und dich treiben lassen.
Wenn die Sonne das n?chste Mal aufgeht, wird dir warm werden.

keine Treppenstufen.
keine Traumgeschichten.

Auch, wenn sie noch so kurz sind, das Leben geht weiter.
Vermisse sie mit Tr?nen und erz?hle neue mit der anderen Hand.

keine Luftblasen mehr f?r dich.
19.11.05 01:07


Wie in einem Traum zieht die Welt um dich herum an dir vorbei. Langsam verschwimmt alles. Ger?usche werden ged?mpft. Bewegungen vereinfacht. Alles wird wie in einem Sog vorw?rts gezogen. Du bist mittendrin und schwimmst. Eigentlich wirst du eher mitgerissen, als dass du selbst etwas tuen k?nntest. Manchmal sp?rst du wie Teile aus der alten Welt deinen K?rper streifen. Sie wollen dich festhalten, aber du entgleitest immer wieder ihren F?ngen und verschwindest immer mehr in einem Alles und einem Nichts. Du k?nntest nicht sagen, ob es dunkel oder hell ist. Immer wenn du darauf achtest ?ndert es sich. Es ist anstrengend sich darauf zu konzentrieren. Du sp?rst, wie du langsam aufh?rst zu denken. Alles ... verschwimmt .... verschwindet ..
Du ?ffnest deine Augen. Gr?ne Balken aus Stahl liegen in deinem Blickfeld. Sie verschwinden und werden zu B?umen in einem moorastigen Boden. M?cken schwirren um dich herum. Mit einer Handbewegung streichst du eine von deinem Arm. Die Luft ist schwer. Es bereitet dir M?he, sie zu atmen. Als ob du st?ndig gegen deine eigenen Lungen ank?mpfen w?rdest. Mit jedem Atemzug f?llt es dir schwerer. Auf einmal geht es gar nicht mehr und alles um dich herum h?lt an. Du f?llst... In dich selbst hinein. Immer tiefer. Dein inneres wird zu deinem ?usseren. Warmes Blut l?uft an deiner Stirn herab. Ein Tropfen f?ngt sich in deinem Mundwinkel. Du schmeckst, dass er salzig ist. Die Atmosph?re ist ruhig und gleichzeitig sehr energiegeladen. Wie ein Meer in einem Sturm. Deine Beine sind bis zu den Knien verschwunden in deinem eigenen Fleisch. W?hrend du sie betrachtest merkst du wie sich dein K?rper langsam aufl?st. Du wirst eins mit deiner Umgebung. Jeder Kontrast ist verschwunden. Alles ist dunkelrot. Auf einmal sp?rst du, wie du mit einer Urmacht gleichzeitig gedr?ckt wirst und aus der anderen Richtung gezogen wirst. Panisch versuchst du dagegen anzuk?mpfen. Aber du hast keine K?rper mehr, den du daf?r einsetzen k?nntest. Nur dein Geist bleibt dir. Er sagt dir das du schon wieder f?llst. Als ob dir der Boden unter den F?ssen weggezogen wird.
20.6.05 15:45


The Little Rose.

Du weisst genau, dass sie da ist. Sie steht da draussen und wartet darauf, dass du sie pfl?ckst. Sie streckt ihre Bl?tter jeden Morgen der Sonne entgegen und hofft auf ein kleines L?cheln, dass ihr jemand schenkt. Nicht die Art von L?cheln, die die Menschen haben, die an ihr auf dem Weg zur Arbeit vorbeigehen, die Menschen, die in ihren Gedanken schon l?ngst bei den anstehenden Aufgaben und Pflichten sind. Die sich belasten mit dem allt?glichen Stress. Es ist nicht diese Art Mensch, die sie vermisst. Es sind die Menschen, die bei ihrem Anblick einen Moment stehen bleiben - die Menschen, die auch das kleine abgeknickte Blatt rechts unten sehen und versuchen, es mit einer leichten Ber?hrung mit dem Finger wieder zu richten. Es sind die Menschen, die sich ?berlegen, was die Rose denkt und f?hlt, die sich ?berlegen, wie sie sich am wohlsten f?hlen w?rde. Wo ihr eigentlicher Platz auf dieser Welt ist. Wo ihre Wurzeln Boden fassen k?nnen und nicht in dem Sand herumrutschen, in dem sie im Moment stehen.
Bis jetzt musste die Rose warten - darauf, dass die grauen Menschen verschwinden und sich ein Lichtstrahl durch die Menge windet um ihre zarte Sch?nheit zu erleuchten.
Und jetzt ist es soweit.
Der Lichtstrahl ist gekommen und baut eine Br?cke, die ?berall hinf?hrt und nirgendwo endet.
Ein Traum - nur ein Traum
Denn noch sitzt der Lichtstrahl in seiner gem?tlichen H?hle scheut sich davor, sich mit der Rose zu messen. Er hat Angst davor, auf dem Weg zu ihr gebrochen zu werden.
13.6.05 23:34


Take a tip and do yourself a little service
Take a mountain turn it into a mole...

Die Sonne scheint. Der Regen ist vorbei. Die dunklen Wolken haben sich verzogen und wurden durch die w?rmenden Strahlen des Feuerballs ersetzt, der jetzt Tag und Nacht seine Runden zieht. Er ist immer anwesend. Und selbst wenn man wollte, k?nnte man ihm nichts anh?ngen. Kein Wasser weiss ihn zu tr?ben. Die Energie, die von ihm ausgeht ist schier unermesslich. Wie ein Feuermeer durchfliessen die Wogen jeden Morgen deinen K?rper und ergreifen Besitz von jeder traurigen Str?hne, die sich in das sich drehende Zahnrad zu legen droht. Aber es ?ndert nichts. Trotz allem dreht sich das Rad der Zeit nicht.
Es steht still.
Wie fr?her.
Wie immer.
Wann endlich wirst du den Mut haben um den Hebel umzulegen und es all den Blumen erlauben in deinem K?rper aufzubl?hen - ihre farbige Pracht der Welt und deinem inneren Auge zu pr?sentieren. Sei vern?nftig und tue unvern?nftiges, denn nichtstun ist langweilig. H?re auf, dir in dein eigenes Fleisch zu schneiden. Du brauchst dir nicht zu beweisen, dass deine Messer scharf genug sind. Was willst du?

...Be slow but walk on
13.6.05 15:29


The Heart is a Bloom...

Immer wieder lebt es. Frischt auf. Farben spriessen aus seinen Tiefen, durchbrechen den Boden, sp?ren das Tageslicht. Sie freuen sich ?ber das, was sie f?hlen. Sie denken nicht an den Winter. Blind geniessen sie die W?rme der Sonne. Blind, fast ein wenig naiv. Sie fliegen durch die Welt und sehen alles in grasgr?n und Himmelblau. Verzweifelt ringen sie nach immer mehr. K?nnen nicht aufh?ren. Schnappen nach Luft. Der Himmel scheint immer n?her zu kommen. Sie fliegen ...
Aber er kommt nicht n?her. Es bleit immer das gleiche Gr?n und das gleiche Blau. Die W?rme scheint ihnen auch nicht mehr warm, da die K?lte aus der Zeit davor vergessen ist. Sie haben sich an das Licht gew?hnt. Langsam beginnen sie ihre Augen zu ?ffnen. Und langsam beschleicht sie der Gedanke...
Aber nein, das kann nicht sein. Gerade eben war es doch noch anders. Jetzt versuchen sie von den Erinnerungen an fr?her zu leben. Aber auch diese Kost scheint nicht unbegrenzt. Das leichte Leben hat viel gekostet. Wolken ziehen auf. Ab und zu dringt noch ein verzweifelter Sonnenstrahl durch die sich verdichtende Decke, bis sie uns umh?llt hat. Das kalte Weiss blitzt noch ein letztes Mal auf und pl?tzliche Dunkelheit ergreift uns. Ist es jetzt vorbei? Kann es nicht wieder so sch?n werden wie fr?her? Sie betten sich selbst in Mutter Erde. Und warten ... auf die Sonne...
13.4.05 17:10


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